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bauen, und waren jetzt fest entschlossen, den gegenHellas anrückenden Barbaren, dem Gölte gehotsam, mitihrer gesammten Macht und allen Hellenen, welchemit. ihnen gemeine Sache machen wollten, auf ihrenSchiffen zu erwarten.145 Jetzt versammeilen sich alle bessergesinnten Helle-nen, um ein Bündnifs zu schlieisen. Sie beschlossenvor allen Dingen allen innerlichen Zwistigkeiten undKriegen zu entsagen. Denn es walteten damals meh-rere Feindschaften zwischen den Hellenischen Staatenselbst ob, und diu heftigste zwischen den Atheniensernund Aegineten. Darauf, als sie vernahmen, dafs Xer-xes mit seinem Heere schon in Sardis angekommen sey,fanden sie für gut, Kundschafter nach Asien zu sclnk-Isen, um die Macht des Königes auszuforschen; fernerGesandte sowohl nach Argos als an den Gelon, desDeinomenes Sohn, und nach Korcyra und Kreta zu sen-den, um mit dem erstgenannten ein Bündnils zu schlie-lsen, und auch die letztem aufzufodern, Hellas zu Hül-fe zu kommen. Sie wollten nämlich einen Versuchmachen, alle Hellenischen Staaten zu dem nämlichenEntschlufs und zu einer Zusammenwirkung ihrer gan-zen Macht zu vereinigen , da dieselbe Gefahr doch al-len Hellenen auf gleiche Weise drohte. Die Machtdes Gelon wurde damals für gröfser als die irgend ei-nes einzelnen Hellenischen Staates geachtet.,g Nachdem sie diese verschiedenen Beschlüsse ge-fafst hatten, legten sie derogemäfs alle innere Zwistig-keiten bey Seite, und schickten dann drey Männer alsKundschafter nach Asien. Als diese in Sardis ankamen