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3 (1801)
Entstehung
Seite
67
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her unterbalten habe; und sind diese so sehr gerühm-ten Männer nicht von höherem Wuchs als ihr, somufst du einsehen, dafs du unbesonnen geredet hast.Wo nicht, so zeige mir, wie es möglich ist, dafs sichtausend "oder auch zehn und fünfzig tausend freyeMenschen, welche nicht unter der Herrschaft eineseinzigen stehen, einem solchen Heere widersetzenmöchten; da wir, wenn ihrer fünftausend wären,mehr als tausend gegen einen Mann fechten würden. Ja,würden sie noch nach Persischer Sitte durch eineneinzigen König beherrscht, so möchten sie sich viel-leicht aus Furcht vor diesem über ihre Kräfte tapferzeigen, und durch die Peitsche gezwungen gegenden gröfsern Haufen fechten. Da sie aber frey sind,so weiden sie auch dies nicht thun. Ich bin für michselbst überzeugt, dafs die Hellenen sich, wenn wirMann gegen Mann stellen wollten, schon gegen dieTerser allein mit Mühe behaupten würden. Dennauch unter uns findet man jene Tapferheit, welchedu so sehr erhebst, wenn auch nicht häufig, doch un-ter der geringeren Zahl. Unter meinen Trabanten be-finden sich Perser, die es allein mit drey Hellenenzugleich aufnehmen würden. Da du aber hierüber

keine Erfahrung hast, so redest du so albern.

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104 Hierauf erwiederte Demarat:Ich wufste esgleich anfangs, o König, dafs ich dir nichts erfreuli-ches sagen würde, wenn ich bey der Wahrheit blie-be. Da du mich aber dazu zwangst, habe ich sie dir,so weit unser Gespräch die Spartiaten betraf, unver-holen offenbart. Und dennoch weifst du es selbst

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