„her unterbalten habe; und sind diese so sehr gerühm-ten Männer nicht von höherem Wuchs als ihr, so„mufst du einsehen, dafs du unbesonnen geredet hast.„Wo nicht, so zeige mir, wie es möglich ist, dafs sich„tausend "oder auch zehn und fünfzig tausend freye„Menschen, welche nicht unter der Herrschaft eines„einzigen stehen, einem solchen Heere widersetzen„möchten; da wir, wenn ihrer fünftausend wären,„mehr als tausend gegen einen Mann fechten würden. Ja,„würden sie noch nach Persischer Sitte durch einen„einzigen König beherrscht, so möchten sie sich viel-leicht aus Furcht vor diesem über ihre Kräfte tapfer„zeigen, und durch die Peitsche gezwungen gegen„den gröfsern Haufen fechten. Da sie aber frey sind,„so weiden sie auch dies nicht thun. Ich bin für mich„selbst überzeugt, dafs die Hellenen sich, wenn wir„Mann gegen Mann stellen wollten, schon gegen die„Terser allein mit Mühe behaupten würden. Denn„auch unter uns findet man jene Tapferheit, welche„du so sehr erhebst, wenn auch nicht häufig, doch un-„ter der geringeren Zahl. Unter meinen Trabanten be-„finden sich Perser, die es allein mit drey Hellenen„zugleich aufnehmen würden. Da du aber hierüber
„keine Erfahrung hast, so redest du so albern.
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104 Hierauf erwiederte Demarat: „Ich wufste es„gleich anfangs, o König, dafs ich dir nichts erfreuli-ches sagen würde, wenn ich bey der Wahrheit blie-„be. Da du mich aber dazu zwangst, habe ich sie dir,„so weit unser Gespräch die Spartiaten betraf, unver-holen offenbart. Und dennoch weifst du es selbst
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