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3 (1801)
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kein bedeutendes Unglück treffen möchte, welches ihnin der Eroberung von Europa stören könnte, bevor erdessen Grenzen erreicht hätte. Nachdem er also gebe-tet hatte, warf er die goldene Schaale nebst einem Be-cher von dem nämlichen Metall, und einem PersischenSchwerdte, von der Art, die man Akinakes nennt, indas Meer. Ob als ein Opfer für die Sonne, oder fürden Hellespont, weil er ihn vorher hatte peitschen las-sen, und er diese That, die ihn vielleicht reuele, durchjenes Geschenk wieder gut machen wollte, kann ichnicht mit Gewifsheit sagen.

Nachdem der König Gebet und Opfer vollbracht 55hatte, brach das Heer auf; und über die dem l'öntusEuxiuus zunächst gelegene Brücke zog alles Fufsvolkund die ganze Reuterey; über die andere nach demAegäischen Meere zu gerichtete, die EasU.hiere nebstder Dienerschaft. Am ersten Tage eröffneten die tau-send Perser, alle bekränzt, den Zug. Dann folgte derandre The.il des Heeres, aus allen Völkern gemischt,Am nächst folgenden Tage zogen die Reuter und dieandre Abtheilung des Persischen FiTsvolks, welche dieLanzen gesenkt trug, ebenfalls bekränzt über die Brü-cke ; darauf die heiligen Pferde, und der heilige Wa-gen, und endlich Xerxes selbst, und seine Trabantennebst den tausend Reutern. Zuletzt kam der Rest desHeeres, und zugleich begab sich die Flotte an das ge-genseitige Ufer. Doch habe ich auch gehört, der Kö-nig sey erst ganz zuletzt und nach allen andern überdie Brücke gegangen.

Sobald Xerxes auf dem Europäischen Ufer ange- 56