Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
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einen weisen Anschlag selbst zu fassen, oder, wenn,,uns ein guter R'ath ertheilt wird, diesen zu befolgen.Zu beyden ist dein Geist tüchtig; aber die Gesell- schaff, böser Menschen hemmt dich bey der Ausfüh-,,rung, und du gleichst dem Meere, welches den Men-sehen unsägliche Vortheile gewährt; dem aber diej, Winde, welche über demselben schweben, nicht ge-statten, sich immer gleich-wohlthätig zu zeigen. Als,, du mich mit zornigen Worten anließest, schmerzten,,micli diese nicht so sehr, als die Betrachtung, dafs duvon den beyden vorliegenden Meyhungen, wovon diej,eine darauf zielte, den Persischen Uehormuth zu näh-ren, die andere aber, welche sich auf die gewisse Er-fahrung stützte, dafs es nicht gut ist, wenn wir un3im Geiste beständig mit der Vermehrung der Glücks-,,guter beschäftigen, ihn zu beschränken; dafs du, sageich, die für dich und die Perser schlimmere ergrinst."

Nun, da du dich zum Bessern gewandt hast,sagst du: es nahe dir in göttlicher Sendung einTraumgesicht, und verbiete dir, die Unternehoiünggegen Hellas aufzugeben. Doch die Träume, meinSohn, welche die Menschen umschweben, sind nichtgöttlichen Ursprungs; sondern wir pflegen uns, wieich dich als ein bey weitem älterer Mann belehrenwill, auch im Traume mit solchen Dingen zu beschäf-tigen, welche uns über Tag vorzüglich am Herzenlagen. Und so hatten auch wir uns an den verflosse-nen Tagen vorzüglich über jenen Heereszug, und waszunächst darauf Bezug hatte, unterhalten."

Ist das Gesicht kein solches, als wofür ich es an-