Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
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und ihm allen Eeystand zu verhelfsen; während vonder andern I Seite sich auch die Pisistratiden mit ähnli-chen Anträgen nach Susa begaben. Diese letzterenwurden überdies noch durch den Wahrsager Onomakri*tus,' einen ALhenieriser, der sich mit der Auslegung derBlus'aischen Orakel beschäftigte, unterstützt. Bevor siesich niittnlicli jetzt gemeinschaftlich nach Susa begaben,hatten sie einen alten Zwist beygelegt; denn Onoma-krttus"'r'-lehemals . durch den Hipparchus aus Athen^rtrieben worden,-weil ihn LasuS, der Sohn des Her-rfiioneiis, auf der That ergriffen hafte,' als.er die* Musäi-sehen Orakel durch untergeschobene- verfälschte, wel-che ,: dasVersinken-'der bey Lemnus gelegenen Inselnverkündigten. Um' dieses Vergehens willen hatte ihn,Hipparchus, der sich seiner vor jener Zeit häufig be-diente, vetbannt. Jetzt aber begaben sie sich beydenach Susa, und Hipparchus versäumte nicht, so oft sievofr den König kamen,' seinen Wahrsager durch groisesT.iob zu erheben, bis jener endlich die Weissagungen z«hören verlangte. Onomakritus las sie ihm vor; kamaber eine Stelle, welche dem Barbaren Unglück drohte,so verschwieg er sie, indem er nur die den PersernHeil versprechenden Worte auswählte. So sagte er, esmüfste ein Perser einmal über den Ilellespont eineBrücke schlagen; und mehr dergleichen, was auf denFeldzug gegen Hellas Bezug litt.

Auf solche Weise trug jeder, der SeHer durch Vei?»heifsungen, die Pisistratiden durch llathschläge, das sei-nige dazu bey, die Unternehmung gegen Hellas zu för-i7 dem. Sobald sich Xerses dazu entschlossen hatte, sog