Druckschrift 
1 (1798)
Entstehung
Seite
27
Einzelbild herunterladen
 

in der obersten Luft=Gegend ist die Atmosphä-re unſeres Erdballes dünner, als unten amFuße der Berge, und daher auch weniger be-quem die Sonnenstrahlen aufzufangen; sie istdemnach auch in den wärmſten Tagen mehr kaltals unten.Und wird nun der Schnee darauf zuweilen alt;so verwandelt sich die unterste Laage zuweilen sogarin ein bläuliches Eis, und bewuͤrckt dfter beym Her-unterglitſchen deſſelben vielen Schaden, an den Hol-zungen und Feldfrüchten. Ausserdem ist übrigens derSchnee den Eingesessenen sehr nützlich, um teilsdadurch zum Transport vieler Gegenstände eineBahne zu erhalten, teils zur Fruchtbarkeit derAecker mit beyzutragen, teils aber zur Bedeckungund Schuz der Saaten für Kälte nützlichda er im Frühjahr wie eine mäßige Düngunggehalten wird; wobey er jedoch auch beim lan-gen Regen, oder wenn er spät im Frühjahrfällt, die jungen Holzungen öfters zu tausendenzerbricht oder krum machet, und dadurch zu Zei-ten schädlich werden kann.Von der Bewegung der Luft durch die verschie-dene Winde werde ich bereits das nötigste oben ange-zogen haben, und also derselben nur noch hinzufügen dürfen, daß der Wind das Jahr hin-durch