Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
325
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goras sowohl die Gunst des Masistes als des Xerxes,da er dessen Bruder gerettet hatte, und erhielt vonletzterem dafür die Stadthalterschaft über ganz Cilicien.Uebrigens Stiels jener Abtheilung des Heeres nichtsMerkwürdiges auf dem Wege zu, und sie gelangtennach Sartlis, wo sich Xerxes seit seiner Flucht vonAthen nach der unglücklichen Seeschlacht aufhielt.u>8 Während seines Aufenthalts in Sardis verliebte sichder König in die Gemahlin des Masistes, die sichebenfalls dort befand. Er vermochte sie aber, sovieler ihr auch durch Boten zusetzte, nicht zu gewinnen,und Gewalt mochte er aus Achtung für seinen Brudernicht anwenden. Eben dies machte auch das Weibfest, da sie wuiste, dafs sie keinen Zwang erfahrenwürde. Nachdem Xerxes alles andere versucht, be-schlofs er, seinem Sohne Darius die Tochter des Ma-sistes und jenes Weibes zur Ehe zu geben, in derHoffnung, dafs sie sich dann seinem Willen leichterfügen werde. Darauf, sobald das Beylager mit den ge-wöhnlichen Gebräuchen vollzogen war, begab er situnach Susa; doch war er kaum dort angekommen undhatte die Gemahlin seines Sohnes in seine Residenz ein-geführt, so verlor sich seine Liebe zur Gattin des Ma-sistes, und er entbrannte gegen die Tochter dieses Man-nes, die neuvermählte Gattin seines Sohnes, welche Ar-taynte hiefs.»09 Einige Zeit nachher ward dies auf folgende Weiseruchlbar. Amestris, des Königs Gemahlin, halle einengiofsen, bunten und sehenswerthen Mantel gewebt