gefährten sich wechselseitig ermahnten, selbst denRuhm des Sieges zu erndten, und ihn nicht den Lace-dämoniern zu überlassen, da gewann die Sache eine an-dere Gestalt. Der Zaun der Schilde ward gebrochen,und in dichten Haufen stürzten die Hellenen sich indie feindlichen Glieder. Doch wichen die Perser nochnicht, und wehrten sich lange, bis sie endlich in ihreVerschanzung flohen. Die Athenienser aber nebst denKoriulhiern, Sicyonern und Trözeniern, die ihnen zu-nächst standen, folgten ihnen und warfen sich mit ih-nen zugleich in die Feste. Als darauf auch diese er-obert war, blieben die Barbaren nicht länger auf ihreVerteidigung bedacht, ausgenommen die Perser. Die-se, bis auf einige Mann zusammen geschmolzen, kämpf-ten mit den immer neuen, in die Mauern eindringen-den Hellenen. Von ihren Feldherren flohen zwey ;und zwey starben. Artauyntes und Iibaruitres, die Be-fehlshaber auf der Flotte, entflohen; Mardontes aberund der Anführer der Landmacht Tigranes, blieben inder Schlacht. —tos Während die Perser noch fochten, langten die La-cedämonier mit den übrigen Bundsgenossen an, die sichan sie anschlössen. Auch von den Hellenen starbenhey Mykale viele, und unter mehreren Sicyoniern ihrFeldherr Perileos. Die Samischen Krieger, welche «ichim Persischen Lager befanden, und denen man dieWaffen abgenommen hatte, vermuLheten gleich beymBeginn der Schlacht einen hartnäckigen Kampf, undthaten alles mögliche, um sich den Hellenen behülflichzu beweisen. Sobald aber die übrigen Joner dies sahen,III. B. X
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten