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3 (1801)
Entstehung
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307
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Heloten, und verkauften es den Aegineten; vieles, waszu grofs war, um es zu verbergen, schleppten sie zu-sammen. Die Aegineten aber erwarben damals ihregrol'sen Reichthümer, da sie von den Heloten das Goldum Erz einkauften.3' Nachdem die Schätze auf einen Haufen zusammen-

geschleppt worden, nahmen sie zuerst den Zehnten fürden Delphischen Gott, und weyhten davon den golde-nen Dreyfufs, der auf der dreyköpfigen Schlange nebendem Altar steht. Aus einem andern Zehnten für denolympischen Gott, Jiefsen sie eine zehn Ellen hoheeherne Bildsäule des Zeus, verfertigen; und aus demdritten Zehnten für den IsthrniscLen Gott, einen sie-ben Ellen hohen ehernen Poseidon. Darauf vertheil-ten sie das übrige unter sich, und ein jeder erhieltnach Verdienst Beyschläferinnen der Perser, Gold, Sil-ber, Lastthiere und andere Habe. Was diejenigen aber,die sich bey Platäa vorzüglich ausgezeichnet hatten,vor den übrigen zum Geschenk erhielten, berichtet kei-ner; doch vermuthe ich, dais man sie beschenkt hat.Pausanias aber erhielt vor allen übrigen einen ganzenZehnten der Weiber, Pferde, Talente, Kamele, und al-ler übrigen Schätze.q 2 Noch erzählt xnan, Xerxes hatte bey seiner Flucht

aus Hellas dem Mardonius sein ganzes Feldgeräthe zu-rückgelassen. Bey dem Anblicke desselben, so reichvon Gold und Silber und bunten Teppichen, hätte Pau-sanias den Bäckein und Köchen den Befehl gegeben,ein Gastrnal zuzurüstim, als ob es für den Mardoniusbestimmt wäre. Als es bereit war, und Pausanias die

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