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3 (1801)
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305
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waren, verfolgten sie diese bis nach Thessalien, widerden Willen der Lacedamonier, dje den Flüchtlingennachzusetzen verboten. Darauf begaben sie sich nachihrem Gebiete zurück, und verbannten ihre Feldherren.Nach den Mantineern erschienen die Eleer, beklagtensich wie die ersteren, und Verbannten, nach ihrerRückkehr in Eüs, gleichfalls ihre Feldherren.78 Unter der Mannschaft der Aegineten bey Blatäa,

befand sich einer der angesehensten Bürger von jenerInsel, Lampon, des Fythis Sohn. Dieser begab sichin gröfster Eile mit dem abscheulichsten Antrage zumTansanias, und sprach:Sohn des Kleombrolus, duhast eine gewallige That vollbracht, so grofs alsschön i und die Götter haben es dir verliehen, durchdie Kettung von Hellas den höchsten Ruhm zu er- werben, der je einem Hellenen zu Theil ward. Nunvollende dein Werk, damit dein Name noch grofserwerde, und ein Barbar sich in Zukunft hüte, an denHellenen zuerst einen Frevel zu begehen. Als Leoni- das bey Tbermopylä starb, liefsen Mardonius undXerxes ihm den Kopf abschneiden, und seinen Leich-nam ans Kreuz schlagen. Jenem vergilt nun Gleichesmit Gleichem, und du wirst dir Ruhm bereiten, so-wohl bey den Spartiaten als bey den übrigen Helle-nen. Denn List du den jVlardonius kreuzigen, so,, rächst du an ihm deinen Oheim."

Lampon hoffte dem l'ausanias hiemit etwas ange-

0 nehmes zu sagen. Jener aber antwortete: Freund von

Aegina, für deinen guten Willen und deine Vorsorge

danke ich dir; aber dein Rath ist schlecht. Denn

III. B. U