5°4
ihnen freywillig zu ergeben. Sie war die Eeyschläfe-rin des l'harandates, des Teaspis Sohn, eines Persers;und kam, als,sie von der Niederlage der Perser durch,die Hellenen hörte, in dem prächtigsten Gewände, sieselbst und ihre Mägde von goldenem Schmuck strah-lend, zu den Spar da tön, die noch mit Morden beschäf-tigt, waren. Hier stieg sie von ihrem Wagen herab.Sie hatte schon früher des Pausanias Namen und Va-terland gewufst, und erkannte ihn nun gleich, sobaldsie bemerkte, wie er alles durch seine Befehle lenkte,für den Feldherrn, umfafste seine Kniee und sprach:„König von Sparta, rette mich Flehende vori der Skia»„verey, die mir, der Gefangenen, droht! Schon dadurch„bin ich dir verpflichtet, dafs du diese, die weder Dä-„ monen noch Götter scheuten, vertilgest. Ich stamme,,aus Kos, und bin die Tochter des Hegetorides, eines„Sohnes des Antagoris. Mit Gewalt hat mich der Per-„ser von meiner Insel weggeschleppt."
Hierauf erwiederte Pausanias: „Sey getrost, Weib,„da du, mir als Flehende nahest; und, sofern du die„Wahrheit redest, die Tochter des Hegetorides von„Kos bist, meines liebsten Gast-freundes auf jener In-„sei." Darauf übergab er sie der Sorge der Ephoren,welche gegenwärtig waren, und entsandte sie nachher,ihrem eigenen Wunsche gemäfs, nach Aegina.
Gleich nach Ankunft jenes Weibes, als die Schlacht 77schon beendigt war, erschienen die Mantine A er. DieNachricht, dafs das Treffen vorüber sey, schmerzte siesehr; sie erkannten sich strafwürdig, und da sie vonden Medern hörten, die mit dem Arlabazus entflohen
waren,