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ich schon oben bemerkte, dreymal hunderttausend Bar-baren. Die Zahl der Hellenen aber, welche unter demMardonius fochten, weifs niemand anzugeben, da sienicht gezählt worden sind. Doch glaube ich, dafs manihrer funfzigtausend dort versammelt hatte. Die aufdiese Weise aufgestellte Mannschaft war lauter Fufs-yolk. Die Reuterey war besonders gestellt.
Nachdem die Heere solchergestalt nach den ver- 55schiedenen Völkerschaften und künstlichen Unterab-theilungen geordnet waren, brachte man am folgendenTage auf beyden Seiten die Opfer. Für die Hellenenopferte Tisamenus, des Antiochus Sohn, der diesemHeere als Wahrsager folgte. Er war von Geburt einEleer, und Klytiade aus dem Geschlechte der Jamiden,hatte aber von den Lacedämoniern das Bürgerrecht er-halten. Als er nämlich das Delphische Orakel seinerNachkommenschaft wegen befragte, erklärte ihm diePythia: er werde in fünf der gröfsten Kämpfe denPreifs erhalten. Er verstand diesen Ausspruch unrecht,und besuchte die Gymnasien, in der Meynung, dafs erbey den gymnastischen Kämpfen den Sieg davon tra-gen sollte. Doch siegte er bey den Olympischen Spie-len , im Pentaelhlon in vier Gattungen des Kampfes,und unterlag im Ringen allein dem Hieronymus vonAndrus. Indessen brachten die Lacedämonier in Er-fahrung, dafs der Sinn des Tisamenischen Orakels sichkeinesweges auf gymnastisch« Kämpfe, sondern aufSchlachten beziehe, und versuchten ihn deshalb durchangetragene Belohnungen dabin zu bewegen, mit Spar-tas Königen, den Htrakliden, zugleich Heerführer in