Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
259
Einzelbild herunterladen
 

__£!£__

,,dafs wir nicht im Stande sind, sie zu hindern, den Peloponnes zu verlassen'. Suche also hiernach deineMafsregeln zu treffen."

Als der Bote dies gesagt hatte, kehrte er zurück.

15 Mardonius aber behielt nicht die geringste Lust mehr,länger in Attika zu verweilen. Vor dein Empfang die-ser Nachricht war er geblieben, um das Betragen derAthenieuser zu beobachten, Auch hatte er bis dahinkeine 1'iünderung noch Zerstörungen in ihrem Gebie-te gestattet, weil er die ganze Zeit über noch gehoifthatte, dafs sie sich auf seine Friedensvorschläge einlas-sen würden. Da er aber jetzt sah, dafs er sie hiezunicht bewegen konnte, und alles, was vorgegangen war,erfuhr, verliefs er Attika, noch ehe Pausanias den Isth-mus erreichte, nachdem er.vorher noch Athen hatteverbrennen, und was von den Mauern, Wohnhäusernund Tempeln stehen geblieben war, dem Boden hattegleich machen lassen. Attika aber verliefs er, weil dasLand den Bewegungen der Ilcuterey nicht günstig ist,und ihm nach einer etwaigen unglücklichen Schlachtnur ein enger Pafs für den Rückzug übrig blieb, derihm, durch eine geringe Anzahl IVlärtner besetzt, eben-falls genommen Werden konnte. Er beschlofs also, sichbis nach Theben zurück zu ziehen, um das Treffen indef Nähe einer freundschaftlich gesinnten Stadt, undin einem Lande zu liefern, in welchem et von seinerRßutetey Voftheil ziehen könnte!

, i Während der Persische Feldherr noch auf diesem

Rückzug begriffen war, erreichte ihn ein Bote mit derNachricht, dafs sich ein Ifaufe von tausend schwerbe-

R 3