Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
245
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HS

nen euch allein jede Beleidigung vergessen und euer Freund werden will."141 Die Lacedämonier hatten kaum vernommen, Ale-xander ginge nach Athen, um die Atbenienser zu ei-nem Bundnifs mit dem Barbaren zu vermögen, als sie,eingedenk des Orakels, dafs einst Barbaren und Atbe-nienser die Dorier aus dem l'elopounes vertreiben wur-den, aus Furcht, dals ein solches Bundnifs nun zuStande kommen möchte, augenblicklich beschlossen,ebenfalls Gesandte nach Athen zu senden, Und es trafsich, dafs ihre Abgeordneten mit dem Alexander zu-gleich vor das Volk traten. Denn die Atheniensei:hatten es erwartet, dafs die Lacedämonier von der Ge-sandtschaft des Baibaren, welche sie zum Frieden ein-laden sollte, hören und dann ebenfalls von ihrer Sei-te Botschafter absenden würden. Sie halten desfallsmit der Abfertigung des Alexanders gezögert, weil siediese Gelegenheit für geschickt achteten, die Lacedä-monier mit ihren Gesinnungen bekannt zu machen.142 Sobald Alexander ausgeredet, begannen die Gesand-ten von Sparta;Uns sandten die Lacedämonier, umeuch zu ersuchen, nichts den Hellenen nachtheiligeszu beschliefsen, und euch in kein Bundnifs mit denBaibaren einzulassen. Für jeden Hellenischen Staatwürde ein ähnliches Betragen sowohl ungerecht alsentehrend seyn, vor allen aber für euch, und dies um,mehrerer Ursachen willen. Denn ihr haut diesenKrieg ganz ohne unsere Zustimmung veranlagt, undgegen euern Staat war die Unternehmung der I'erserursprünglich gerichtet, obgleich sie sich jetzt wider