beytlen gleich nach dem Leutycbides genannten, inSparta geherrscht. Der Befehlshaber der Athenienserwar Xanthippus, des Ariphrons Sohn.
Nachdem alle Schiffe sich hey Aegina versammelt^hatten, langte eine Gesandtschaft von Jonern daselbstan. Es- war dieselbe, welche kurz zuvor auch in Spar-ta gewesen war, um die Lacedämonier zu bitten: Jo-nien von dem Persischen Joch zu befreyen, und beywelcher sich Herodot, des Basilides Sohn, befand. IhreGesellschaft bestand gleich anfangs aus sieben Empö-rern, welche sich wider das Leben des Tyrannen vonChius, Stretlis, verschworen hatten. Da aber einer ausihrer Mitte den Anschlag verrieth, wichen die übrigensechse aus Chius, kamen nach Sparta, und nun nachAegina, um die Hellenen zu bitten, nach Jonien zu se-geln. Diese waren indefs kaum dahin zu bringen, nurbis nach Delus zu kommen, da alle ferner entlegenenGegenden ihnen furchtbar waren, weil sie sie nichtkannten, und alles von der feindlichen Macht über-schwemmt glaubten. Sie hielten in jenen Zeiten Sa-mus für eben so ferne entlegen als selbst die Heraklei-S(hen Säulen, Es traf sich also, dafs die Barbaren sichnicht über Samus hinaus gegen Westen, und die Helle-nen, so sehr die Chier sie auch baten, nicht über De-lus hinaus gegen Osten wagen mochten. Die Furchtsetzte ihrem Vordringen wechselseitig diese Schranken,so dafs die ganze zwischen Samus und Delus befindli-che Gegend den Krieg nicht sah.