Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
232
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roii ihnen bewiesene Tapferkeit, verlangte. Als dieAegineten dies vernahmen, weyhten sie drey goldeneSterne, welche'auf der Hohe eines Mastbaumes in derEcke des Tempels dicht neben dem Becher des Krösusstehen.

Nach der Theilung der Beute scbifften diu Helle-»S5nen nach dem Isthmus, um den I'reifs der Tapferkeitdemjenigen zu ertheilen, der wahrend dieses Kriegessich vor allen Hellenen am meisten ausgezeichnet hat-te. Die Feldherren versammleten sich demnach beydem Altare des Poseidon, und vertheilten die Steine,um durch diese zu bestimmen, wem der erste undzweyle I'reifs gebührte. Für den eisten I'reifs gab dar-auf jeder sich selbst seine eigene Stimme, weil jederWähnte, er hätte ihn vor allen übrigen für seine Tha-ten verdient; für den zweyten'aber vereinigte Tbemi-stokles die meisten Stimmen. Jeder hatte also für denersten Freifs nur eine Stimme, , und Themistokles fürden zweyten die meisten. <

Während der Neid die HeHene/n :. hinderte, sicb.124über diesen Gegenstand zu vereinigen-, und jeder siebwieder nach seiner Heimath begab, ward dennoch The-mistokles in ganz Hellas für den klügsten unter allenHellenen gehalten uud dafür gepriesen.' Weil ihmaber seine Gefährten für die Schlacht hey Salamis die-;se Ehre nicht zuerkannten, begab er sich alsbald nachLacedämon, um dort die Belohnung seiner Thaten zuerhalten, und die Lacedämonier nahmen ihn prächtigauf und ehrten ihn aufserordentlich. Zwar schenktensie dem Eurybiades einen Kram, aus einem Oelzweige,