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Mardonius vor sich kommen, und befahl ihm, aus sei-nem Heere alle ihm beliebige Mannschaft auszuwählen,um damit zu versuchen, sein gegebenes Wort wo mög-lich wahr zu machen. So weit kam man an jenem Ta-ge. Während der Nacht mufsLe, nach des Königes Wil-len, die Flotte l'halerus verlassen, und in möglichsterEile dem llellespont zusteuern, um den Zug des Köni-ges über die Brücke zu decken. Als die Schiffe aufdieser Fahrt Zosteer erreichten, hielten sie die dorthey dem festen Lande hervorragenden Klippen fürFahrzeuge, und ergriffen schleunigst die Flucht. Dochals sie ihren Imbun) bemerkten und sahen, dafs dievermeintlichen Schiffe Felsen waren, sammelten sie sichwieder und verfolgten ihren Weg.
Der Tag brach an, und die Hellenen, welche dasio8Heer auf dem Ufer seine vorige Stellung behaupten sa-hen, wähnten auch, die Schiffe befänden sich noch beyl'halerus und würden ihnen ein neues Treffen anbieten.
Walt, so reriete er ihn mit folgenden Worten an: „Mann,„der du unter allen Sterblichen vom abscheulichsten Ge-„ werbe dich nährst, was habe ich dir oder einer von„den Mehligen dir selbst oder irgend einem der Deini-„geu Böses zugefügt, dafs du mich aus einem Manne,„der icli war, zu einem Nichts gemacht hast? Du„wähntest, die Götter würden deine Unthaten nicht„ahnden; ihr gerechtes Gesetz aber führt dich in meine„Hilude, damit du durch mich die Strafe für deine Fre-„velthatcn empfangest." Nachdem er diese Schmähun-gen wider ihn aus^estofsen hatte, liefs er seine Sühne,dei'-n er viere hatte', vorführen, und zwang ihn, diesemit eigener Hand zu castriren. Dann mufsten die Söh-ne einen ähnlichen, Befehl flu ihrem Vater vollziehen.