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„den Mardonius aber lafs, wenn er mag und dir sol-„ che Versprechen ihut, mit der verlangten Mannschaft„zurück. Denn unterwirft er dir das Land, und ist er„glücklich in der Ausführung seines Unternehmens, so,,ist doch dein, o Gebieter, das Werk, da deine Knech-„te es vollfuhrt haben. Geschieht aber das Gegentheil,„so ist das Unglück nicht von Bedeutung, da deine„Person unversehrt bleibt und dein Haus. Denn so„lange du und dein Haus einer ungestöhrten Wohl-„ fahrt genieist, werden die Hellenen noch manchen„Kampf für die Erhaltung ihrer Freyheit bestehen„müssen. Sollte aber auch den Mardonius irgend ein„Unfall treffen, so bekümmert dies niemand; und tra-„gen die Hellenen einen Sieg davon, so bedeutet er„nichts, da sie nur einen deiner Sklaven zu Grunde„richten. Du aber kehrst zurück, nachdem du den„Zweck deines Feldzuges erreicht und Athen ver-„brannt hast."
Den Xerxes freute dieser Rath, da er mit seinemro3schon gefafsten Entschlufs übereinstimmte. Denn seineFurcht war so grofs, dafs er, wie ich glaube, nimmergeblieben seyn würde, hätten ihm auch alle Männerund Weiher dazu gerathen. Er lobte also die Artemi-sia, und gab ihr den Auftrag, seine Kinder, deren ereinige unächte bey sich hatte, nach Ephesus zu brin-gen. Zugleich sandte er zu ihrem Schutz den IIermo-104timus mit, der von Geburt ein Tedaseer war, und von al-len Verschnittnen des Königs im gröften Ansehen stand.*)
*) Die Pertaseer wohnen oberhalb Ilalikarnassus; und beyihnen bemerkt man den sonderbaren Umstand, dafs, so