fallen wären und überall sengten und brennten. DennXerxes war mit seinem Heere durch Eöolien vorge-drungen, hatte Platäa und die Stadt der Thespier, diesich in den Peloponnes geilüchtet hatten, verbranntund war eben jetzt, alles vor sich her in Asche legend,vor Athen erschienen. Die Thebaner hatten ihn dazuvermocht, l'latäa und Thespis zu verbrennen, indem sieihm vorstellten, dafs jene Städte den Persern durchausnicht hold gewesen wären.
51 Seit ihrem Zuge über den Hellespont, der sie einen
ganzen Monat aufgehalten hatte, waren noch drey Mo-nate verflossen, ehe sie Athen erreichten. Dies ge-schah endlich zu der Zeit, als Kallias Archon war;und sie eroberten die Menschenleere Stadt. Denn siefanden niemand vor, aufser im Tempel einige armeLeute, und die Vorsteher des Tempels, welche zusam-men die Akropolis durch Thore und Balken befestigthatten, und jeden sich nähernden feindlichen Haufenzurückschlugen. Diese hatte theils ihre Armuth ver-hindert, nach Salamis auszuwandern, theils wähntensie allein den wahren Sinn des ihnen ertheilten Ora-kels, dafs ihre hölzernen Mauern nicht erobert werdensollten, aufgefafst zu haben; nämlich die Akropolis,und nicht die Flotte, sey der angedeutete Zufluchtsort.
ga Die Terser nahmen ihre Stellung auf dem der Burg
gegenüber gelegenen Hügel, den die Athener den Arei-schen nennen, und begonnen die Belagerung, indemsie brennendes Werg um ihre Pfeile wickelten, unddiese gegen die hölzernen Mauern abschössen. Ob-gleich die belagerten Athenienser dadurch [in die äug-