Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
160
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Dies waren die Völker, deren Schiffe sich bey Ar- 2temisium vereinigten; und so viele Schiffe sandte jedereinzelne Staat. Die Zahl der hey Arternisium verei-nigen Schiffe belief sich, die Funfzigrudrer ungerech-net', auf zweyhundert und ein und siehenzig. Den.Oberbefehlshaber über die gesammte Flotte ernanntendie Spartiaten aus ihrer Mitte, und ihre Wahl traf denEurybiades, des Eurykleides Sohn. Denn die Bundsge-nossen hatten erklärt, sie wurden alsbald aus einandergehen, wenn ein Athenier.ser und kein Lakonier jeneStelle bekleiden sollte.

Gleich anfangs nämlich, noch ehe man die Gesand- 3ten nach Sicilien geschickt hatte, welche dort um Hül-fe nachsuchen sollten, war es zur Sprache gekommen:ob man den Atheniensern das Oberkommando auf derFlotte übergeben sollte. Als sich die Bundsgenossenaber diesem x\ntrage widersetzten, gaben die Athenien-scr, denen das Heil von ganz Hellas mehr denn allesübrige am Herzen lag, nach, in der Ueberzeugung, dafsder ganze Staat verloren seyn würde, wenn man sichüber das Kommando entzvveyle. Sie hatten recht.Denn so weit vortrefflicher der Frieden ist als derKrieg, so weit schrecklicher sind innere Spaltungen ineinem Staate, als ein einrnüthig geführter Krieg; undweil sie innigst hievon überzeugt waren, widersetztensie sich nicht, bis sie gezeigt hatten, wie sehr man ih-rer bedürfe. Und dies währte nicht lance. Denn so-bald man den l'erser zurück gelrieben hatte, und schondamit umging, ihn in seinem eigenen Lande anzugrei-fen, nahmen sie das übermütliig« Betragen des i'ausa-

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