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demselben Tage fiel. Bey seiner Rückkehr in Sparta23iempfing iiin Schande und Schmach. Keiner seiner Mit-bürger wollte ihm Feuer geben; keiner mit ihm reden;und man nannte ihn zum Schimpf allgemein nur denfeigen Aristodemus. Er tilgte aber in der Folge alleSchande durch sein Verhalten bey Platäa.
Noch ein anderer aus der Zahl der Dreyhunderte,£32Namens I'antites, den man als Boten nach Thessaliengeschickt hatte, soll sein Leben gerettet und sich beyseiner Rückkehr nach Sparta, weil man ihn mit Schimpfüberhäufte, erdrosselt haben.
So lange die Thebaner und ihr Anführer Leonlia-1253des die Hellenen in der Schlacht zur Seite behielten,fochten sie, obwohl gezwungen, wider den König. Alssie aber sahen, dafs der Sieg sich auf die Seite derPerser wandle, und Leonidas mit den übrigen Hellenenauf den Hügel zurück gedrängt war, fielen sie von die-sen ab, und näherten sich den Barbaren, indem sie ih-nen ihre Arme entgegen streckten und mit aller Wahr-heit sagten: dafs sie ihre Freunde wären, und ihnenvon allen zuerst Wasser und Erde gegeben hätten.Nur gezwungen wären sie nach Thermopylä gekom-men, und wären unschuldig an der Niederlage, welchedas Persische Heer hier erlitten hätte. Durch dieseVorstellungen retteten sie zwar, da auch die Thessalerfür die Wahrheit ihrer Aussag« als Zeugen auftraten,ihr Leben; demohnerachtet aber mufsten sie manchesUngemach erdulden. Denn die zuerst Herannahendenwurden noch durch die Barbaren getödtet; die übrige»