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unter einander selbst hätten einig werden können, freygestanden, entweder nach Sparta zurück zu kehren,oder, wenn sie dies nicht wollten, mit den übrigen zusterben. Denn sie lagen, einer Augenkrankheit wegendurch den Leonidas vom Heere entlassen, in Alpene;und hätten das erste wählen können, wenn sie einesSinnes gewesen wären. Sie vermochten sich aber nichtzu demselben Entschlufs zu vereinigen. Kaum hatteEurytus vernommen, dafs die l'erser über das Gebirgevordrängen, so foderte er seine Waffen, legte sie anund befahl dem Heloten, ihn zu seinen Kiiegsgenossenzu führen. Der Helote gehorchte, führte ihn hin undHöh; er aber stürzte sich in das Gedränge der Feinde,und fand dort seinen Tod. Alistodemus blieb indessenmuthlos zurück. Wäre er allein von der Krankheit be-troffen gewesen, oder wäre er auch mit seinem Gefähr-ten zugleich nach Sparta zurück gekehrt, so würdendie Sparliaten, glaube ich, keinen Unwillen gegen ihnhaben blicken lassen. Jetzt aber, da Eurytus gebliebenwar, und er, ohne einen gegründetem Vorwancl zu ha-ben, den Tod geflohen hatte, inufste ihn ihr Zorn al-lerdings treffen.■3° So erzählen einige den Verlauf der Sache. Anderehingegen behaupten, Aristodemus sey als Bote aus demLager abgeschickt worden, und er habe sich absicht-lich länger auf dem Wege verweilt, um sein Leben zuretten, obgleich es ihm möglich gewesen wäre, das La-ger, um die Zeit wo die Schlacht vorfiel, wieder zuerreichen; gleich wie sein Mitgesandter, welcher an