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hielten. Mit Tages Anbruch erreichten sie den Rückendes Berges. Hier standen, wie ich schon früher gesagthabe, tausend schwerbewaffnete Phoceer, um ihr Landzu decken und den Fufssteig zu bewachen; währenddie übrigen, ebenfalls oben angegebenen Völker, denPafs besetzt hielten. Denn die Phoceer hatten auf ei-genes Nachsuchen diesen Posten vom Leonidas zu ver-theidigen erhalten. So lange die Perser im ErsteigenßiBdes Gebirges begriffen waren, entgingen sie der Wach-samkeit der Phoceer, weil alles mit Eichen dicht be-wachsen war. Da aber eine grofse Windstille herrsch-te, hörten sie jetzt das Geräusch der Blätter, welchesich unter den Tritten des näher rückenden Heeres er-heben mufste. ; Sie sprangen auf, griffen zu den Waf-fen, und in demselben Augenblicke erschienen die Bar-baren. Diese wunderten sich, als sie eine Abtheilungfeindlicher Männer erblickten, welche sich bewaffne-ten, da sie den ganzen Weg frey vermuthet hatten.Hydarnes, welcher fürchtete, es möchten Lacedämonierseyn, fragte den Epialtes: was es für Leute wären,und stellte, als er die Wahrheit vernahm, sein Heerin Schlachtordnung. Die Phoceer aber flohen, da siesich durch eine Menge Geschosse angegriffen sahen,auf den Gipfel des Berges, und erwarteten dort ihrVerderben, welches sie als unvermeidlich ansahen, weilsie glaubten, die ganze Unternehmung sey allein gegensie gerichtet. Epialtes und Hydarnes mit seinen Per-sern, liefsen sie indessen ganz aufser Acht, und eiltenso schnell wie möglich den Berg hinab.
Den Hellenen bey Thermopylä hatte zuerst der2»9