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alle vorzüglich bey Gastgelageh kennen zu [lernen.Denn die ganze Zeit über, während der er sie bey sichhalle, unterhielt er sie ganz, und bewirthele sie aufdas herrlichste. Von allen Freyern gefielen ihm aberam meisten diejenigen, die von Athen gekommen wa-ren; und unter diesen vorzüglich ITippokleides, derSohn des Tisanders, sowohl seiner übrigen vortreffli-chen .Eigenschaften wegen, als weil er von ferne hermit dem Hause der Kipseliden in Korinth verwandtwar.
Nun erschien der bestimmte Tag, an welchem dasi2o.Beylager vollzogen werden und Kleisthenes erklärensollte, welchen von allen er zu seinem Eidam wählte.Der Konig opferte demnach hundert Stiere, und be-wirthete die Freyer und alle Sicionier bey einem herr-lichen Male. Nachdem dieses vollbracht war, unter-hielten sich die Freyer sowohl über andre Gegenständeals vorzüglich über Musik. Man überliefs sich mehrdem Weine, und Hippokieides, welcher tief auf dieandern herabblickte, befahl dem Flötenspieler ihm dieEmmeleia zu spielen. Dieser gehorchte, und Hippo-kleides fieng an zu tanzen. Kleisthenes, der ihn mitso vielem Selbstgefallen springen sah, wufste nichtmehr, was er von ihm halten sollte. Hippokieides aberruhete einen Augenblick aus, und befahl dann, dafsman ihm einen Tisch bringen sollte. Der Tisch er-schien, und er begann sowohl auf Lakonische als At-tische Weise auf demselben zu tanzen, stellte sich zu-letzt gar auf den Kopf, und ahmte mit den Beinendie Bewegungen nach, welche man sonst mit den Ar-