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„in jener Nacht habe ich dich empfangen. Das Wort*„aber, worauf sich deine Feinde am meisten berufen,„als Ariston auf die Nachricht: du seyst geboren, in„vieler Beyseyn äufserte, du könntest nicht sein Kind„seyn, weil die zehn Monate nicht zuträfen; dieses„Wort liefs er nur aus Unwissenheit fallen. Denn die„Weiber gebären auch mit sieben und neun Monaten;„und. nicht alle gehen bis zu Ende des zehnten. Ich„habe dich mit sieben Monaten geboren, mein Sohn;„und Ariston selbst erkannte nicht lange nachher, dafs„es Unkunde gewesen sey, ,die ihn zu dieser Aeufse-„rung verleitet habe. Alles andre Geschwätz über deine„Geburt achte für falsch; denn du hast die reinste„Wahrheit darüber vernommen. Dem Leuticbides„und allen denen, welche solche Geschwätze verbrei-ten, mögen ihre Weiber Kinder von Eselstreibern„bringen."70 Nachdem Demaratus alles erfahren hatte, was er
zu wissen begehrte, nahm er Reisegeld zu sich, undbegab sich unter dem Vorwande, er wolle das Orakelzu Delphi besuchen, nach Elis, Die Lacedämoniervermutheten, dafs er fliehen würde, und setzten ihmnach; Demaratus kam ihnen aber zuvor, und gienghinüber nach Zakinth. Auch dahin verfolgten ihn dieLacedämonier, nahmen seine Sklaven gefangen, undwollten sich seiner Person gleichfalls versichern. Dochdie Zakinthier wollten ihn nicht heraus geben; undnun gieng er hinüber zum Könige Darius, der ihnherrlich bewirthete, und ihm Land und Städteschenkte.IL R