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2 (1799)
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D r i 1t es K ap i t e 1.

43 «*lit Anbruch des Frühjahrs entließ Darius die vori-gen Befehlshaber, und sandte an deren Stelle desGobrias Sehn, Mardonius, ('inen jungen Mann, dererst kürzlich seine Tochter Artozostra geheyraihet hat-te, mit einer grofsen Landmacht und einer ansehnli-chen Flotte nach Jonien, Mardonius führte nämlichsein Heer nach Cilicien, und sehifft'e sich dort ein, umsich mit der Flotte weiter zu begeben, während dieübrigen Feldherren die Landmacht nach dem Helles-pont führten. Als Mardonius, indem er an den KüstenAsiens vorbey segelte, nach Jonien gelangte, führte erdort etwas aus, was diejenigen Hellenen, die es nichtglauben können, dafs Otanes unter den sieben l'erserndafür gestimmt hätte, dafs man eine demokratischeVerfassung in Persien einführen sollte, in das gröfsteStaunen versetzte. Denn er entsetzte alle TyrannenJ-oniens ihrer Würde, und fühlte in allen Städten dieVolksherrschaft ein. Dann begab er sich nach demHellespont, und gieng, nachdem sich hier eine grofseFlotte und ein furchtbares Heer versammelt hatte, mitseiner ganzen Macht zu Schiffe nach Europa hinüber.44 Mardonius zog, seinem Vorgeben nach, gegen

Fretria und Athen. Aber diese Städte dienten bloszum Vor wände, um seine Absicht zu verstecken: diemeisten Hellenischen Staaten unler seine BothmiifsigrIL Q