ten nach Samus zurück. Die Trierarchen jener elfSchiffe versagten £en Befehlshabern den Gehorsam, blie-ben, und fochten mit den übrigen. Auch beschlofs dasSaniische Volk, wegen dieser Tliat, durch welchesie sich als wackre Manner bewiesen hauen, ihreNamen sowohl als die Namen ihrer Voreltern auf eineSäule, welche auf dem Marktplätze zu Samus steht,eingraben zu lassen.
Sobald die Lesbier die Samier, die ihnen zunächststanden, fliehen sahen, folgten sie ihrem Beyspiele, und
1 5 die meisten Joner thaten das nämliche. Von denen, dieblieben, wurden die Chier, die sich nicht feige betru-gen und herrliche Thaten verrichteten, am härtestenmitgenommen. Sie hatten, wie ich vorhin schon sagte,hundert Schiffe, und jedes war mit vierzig Streitern,welche man aus derZahlder Bürger ausgewählt hatte,bemannt. Als sie den Verrath eines so beträchtlichenTheiles der Bundsgenossen sahen, wollten sie sich die-sen schlechteren nicht gleich zeigen, sondern blieben
'mit wenigen andern und kämpften, bis sie einen groisenTheil der feindlichen Schiffe genommen und den gröfs-ten Theil der ihrigen verlohien Lallen. Mit den übri-gen schifften sie nach Chius zurück.
16 Diejenigen Chier aber, deren Schiffe so sehr gelit-ten hatten, dais sie nicht im Stande waren zu segeln,flohen verfolgt nach Mikale, liefsen dort ihre Fahr-zeuge stranden, und begaben sich zu Lande weiter.Als sie aber auf ihrem Wege in das Ephesische Gebietkamen, war es gerade Nacht, und die Weiber feyer-ten die Thesmophorien. Die Ephesier, die nichts von
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