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„eben Thüre stehend das ganze Gespräch mit angehört,„Aus Furcht, dafs sich ihr Sinn ändern, dafs sie zum„zweyteil Mal den Knaben nehmen und ihn dann töd-,,t;en möchten, trug sie ihn weg, und versteckte ihn in„die Fruclnlade, weil sie vermuthete, dafs man auf„diese am wenigsten Rücksicht nehmen wurde. Denn, das wufste sie gewifs, dafs sie, wenn sie zurück-„kehrten, alles durchsuchen würden. Was sie vermu-,,thet halte, geschah. Doch da sie nach allem Nachsu-chen das Kind nicht fanden, beschlossen sie wieder„zu gehen und denen, die sie gesandt- hatten, zu mel-den, sie hätten ihren Auftrag vollführt ; was denn„auch geschah."
„Eetions Sohn Wuchs darauf heran, und die Kip- c.„sele, (Fruchtlade) die ihn vom Tode g< rettet halte,,,gab ihm den Namen Kipselus. Als er das männliche3 ,Alter erreicht hatte, befragte er das Orakel zu Delphi,•„und erhielt eine zweydeutige Antwort, auf welche„vertrauend «r nach der Alleinherrschaft über Korinth„strebte und sie erhielt. Der Götterspruch sagte:"
„Selig preis' ich <len Mann, der nun meine Wohnung
betreten,„Kipselus, den Eeriden, Korinthos, der. Ruhmvollen,
König;„Ihn und auch seine Sühne; doch nicht mehr die Sohlte
der Sohne/'
„So lautete das Orakel. Aber als Tyrann von Ko-„rinth verbannte Kipselus eine grofse Anzahl Bürger,„nahmen vielen ihre Güter, und noch weit mehreren„ihr Leben. Indessen starb er nach einer Regierung
von