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2 (1799)
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rao

gen unter den Bachiaclen keinen Gemahl fand. Sieward darauf an den Eetion, des Echekrates Sohn ausl'etra, verheyrathet, der zu seinen höhern Ahnherrnden Lapithes und denKainides zählte. Da aher wederdiese noch irgend ein andres Weib ihm Kinder brach-te, trieb ihn diese Angelegenheit nach Delphi; undkaum war er in den Tempel getreten, als ihm die Tithiafolgende Worte entgegen rief:"

Dieh, Eetion, achtet man nicht, da so sehr du es Wel'tll

bist,

Schwanger ist Labda, gebiert einen Felsen, der stürzt

auf die Häupter

Einst der herrschenden Männer, und soll Koiinthus be-sitzen."

Dies Orakel meldete man den Bachladen, dieeinen früheren Götterspruch über das Schicksal derStadt besaßen, der ihnen bisher unerklärbar geblie-ben war, im Grunde aber den nämlichen Sinn um-fafste:"

Heber dem Felsen brütet ein Adler; der soll einen

Löwen,Stark und grausam, gebären, der vielen die Knie wird

lösen.Dieses bedenket wohl, ihr Korinthier, die ihr PeirenensLieblichen Quell umwohnt, und die Waldumgrünte

Korinthos."

Dieses frühere Orakel, welches den Bachiadenc»bisher unverständlich geblieben war, ward nun durchdas spätere, welches Eetion erhalten hatte, für sieaufgeklärt, da es mit jenem zusammen traf. Sie hiel-