i84
ihrem Vorgeben, dem vielleicht ein anderer aber nichtich Glauben beimessen kann, die Bildsäulen ihnen zuFiifsen gefallen, und von der Zeit an in dieser Stellungliegen geblieben wären. Dies wäre von Seiten derAthenienser geschehen; sie hingegen hätten auf dieerste Nachricht, dufs die Athenienser wider sie zuFelde ziehen wollten, die Argiver um ßeystand gebe-ten. Diese wären auch gleich nach der Landung derAthenienser, ohne von diesen bemerkt zu werden, ausEpidaurus hinüber gekommen, hätten den Feind, dernoch nicht einmal von ihrer Ankunft benachrichtigtgewesen wäre, vtm seinen Schulen abgeschnitten, undzugleich hätte man den Donner gehört und eine Er-schütterung der Erde bemerkt.
So lautet die Erzählung der Argiver und Aegine- 87ter; und auch die Athenienser stimmen in der Behaup-tung mit ihnen zusammen, dafs sich nur einer vonihnen nach Attika gerettet hätte. Nur erzählen dieArgiver, dafs sie das Atheuiensische Heer zu Grundegerichtet hätten; und die Athenienser selbst, dals ihreLeute ein Opfer der göttlichen Rache geworden wären.Dieser einzige, sagen sie, entrann ihr, und doch auclidieser nicht einmal; denn als er nach Athen zurück-kehrte und dort das Schicksal seiner Gefährten bekanntmachte, ergrimmten die Weiber der Gebliebenen, dasie horten, dafs er sich von allen alleine gerettet hätte,umgaben ihn, und zerstachen ihn unter beständigemZurufen: „wo sind unsre Gatten?' mit den Heftna-deln ihrer Kleider, bis er starb. Den Athenienseraschien dieses Betragen ihrer Weiber noxh schrecklicher