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recht, und fielen von den Epidauriern ab. Hierausentwickelten sich Streitigkeiten:, wobey die Aegineter,■weil sie Herren der See waren, deu Epidauriern grofsenSchaden zufügten, und ihnen aucli die Bildsaulen derJDamia und Auxasia raubten, um sie' mitten auf ihrerInsel in der ohngefähr zwanzig Stadien von der Stadtentfernten .Landschaft. Oia aufzustellen. Sobald siedies ausgeführt hatten, suchten sie diese Gottheitendurch Opfer und durch weibliche Chöre, die sich mitherz.schn<iidenden Worten streiten mufsten, und wobeysie für jede der göttlichen Jungfrauen zehn Chorngenanstellten, zu versöhnen. Diese Chöre schalten blosdie inländischen Weiber, niemals die Männer, wie man.unter den Epidauriern ebenfalls solche heilige Gebrau-che findet. Auch eine heimliche Verehrung der beydenJungfrauen ist üblich.
Nachdem diese Bildsäulen geraubt waren, erfüll- 84ten die Epidaurier nicht mehr die Bedingungen, überdie sie mit den Atheuiensern überein gekommen wa-ren; und als diese erzürnt zu ihnen schickten, erklär-ten sie ihnen, warum sie daran nicht unrecht thäten.Denn so lange die Bildsäulen in ihrem Staate geblie-hen wären, hätten sie alles erfüllt, wozu sie sich durchihr Versprechen verbunden geglaubt hätten. Da sieihrer jetzt aber beraubt: wären, sey es billig, dafs nichtsie, sondern die Besitzer derselben dies von nun anthäten.
Die Athenienser schickten darauf nach Aegina,und liefsen die Satuen zurück fodern; die Aegineteraber antworteten: sie hätten nichts mit den Athenien-