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2 (1799)
Entstehung
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157
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nen von Selinunt auf. Doch herrschte er hier nurkurze Zeit, da sich die Selinusier wider ihn empörtenund bey dem Altare des Dis auf demMarklplatze, wo-hin er geflohen war, ermordeten.

47 Ein Wandrungs- und Todesgefährte des Dories

war auch Philippus , der Sohn des Butakides aus Kro-ton. Dieser hatte einstens die Tochter des Telis ausSibaris heyralhen wollen, und entfloh von Kroton,Aber in seiner Hoffnung betrogen, begab er sich zuSchiffe nach Cirene, und folgte von dort aus, miteinem eigenen Schiffe und mit von ihm selbst besolde-ter Mannschaft, dem Zuge des Dories. Er war Siegerin den Olimpischen Spielen und der schönste Hellenezu seiner Zeit, so dafs ihn die Egesteer dieser Schön-heit wegen einer Auszeichnung würdigten, wie siekeiner aufser ihm genofs. Denn sie erbauten einHeroon über seine Grabstäte, und ehrten ihn durchOpfer.

43 Auf diese Weise verlohr Dories das Leben. Hätte

er es ertragen, unter des Kleomenes Herrschaft zu'stehen und wäre in Sparta geblieben, so würde erKönig von Lacedämon geworden seyn. Denn Kleome-nes herrschte nur eine kurze Zeit, und hinterliefs keineKinder, ausgenommen eine einzige Tochter.

49 Arista'goras, der Tyrann von Milet, kam nach

Sparta, als Kleomenes die Herrschaft in Händen hatte.Er gieng, wie die Laeedämonier erzählen, zu ihm miteiner kupfernen Tafel, auf welcher der Umkreis derganzen Erde, das ganze Meer und alle Ströme gezeich-net waren, und sprach, sobald er den Kleomenes sah,