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nun den Päan frohlockend anstimmten, muthmafstendie Paoner: dies sey es, was das Orakel gemeynt habe,und sagten einer zum andern: „Nun geht der Götter-,,spruch in Erfüllung, nun müssen wir zur That schrei-ben." Und in dem nämlichen Augenblick greifen siedie singenden Paoner an, und schlagen sie so entsetz-lich, dafs nur wenige von ihnen übrig bleiben.
Diese Erobrung von Perinth durch die Paoner trug 2sich in frühem Zeiten zu. Diesmal kämpften sie alstapfre Männer für ihre Freiheit; und Megabazus undseine Perser verdankten nur ihrer Ueberlegenheit an •Zahl den Sieg. Nachdem aber Perinth einmal wegge-nommen war, zog der Persische Feldherr mit seinemHeere durch ganz Thracien, und unterwarf jedes Volkund jede Stadt in dieser Gegend dem Könige. DennDariua hatte es ihm aufgetragen, Thracien zu er-obern. |
Nach den Indern ist das Thracische Volk das 3gröfste unter den Menschen. Stände das ganze Landunter der Herrschaft eines einzelnen Mannes, oderwären sie sonst unter einander einig, so würde es,nach meiner Meynung, unbezwingbar, und bey wei-tem das mächtigste aller Völker seyn. Aber diese Ver-einigung ist bey ihnen durchaus unmöglich, und des-wegen bleiben sie schwach. Sie tragen viele Namennach den verschiedenen Gegenden, die sie bewohnen.In ihren Sitten sind sie sich heynahe überall gleich;ausgenommen die Geten, Trauser und diejenigen, wel-che über den Kresstonern wohnen.
Von