Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
121
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1 0 2 In den Gegenden, welche ron den Nomaden be-wohnt sind, findet man keine von den oben genanntenThieren; dagegen aber eine Menge andere, als Figar-gen, Zorkaden, Büffelochserr, ungehörnte Esel, die nichttrinken, und Orion , ein Thier etwa so grofs wie eineKuh, aus dessen Hörner die Seifenstücke an den l'hö-nixen (Citheren) gemacht werden, kleine Fuchse, Hiä-nen, Stachelschweine, wilde Böcke, Diktien, Thoen,Panther, Eorien, drey Ellen lange, den Eidexen ähn-liche Ländkrokodille, und kleine Schlangen, wovonjede ein Hörn trägt. Dies sind die ungewöhnlichenThiere, welche man dort antrifft; und aufserdem siehtman noch alle diejenigen, welche man auch anderwärtsfindet, ausgenommen Hirsche und wilde Schweine;denn diese beyden Thiergattungen werden in keinerGegend von Labien gefunden. Man hat dort drey Ar-ten von Ratten. Die einen werden Zweyfüfsler ge-nannt; die andern, in Libischer Sprache, Zegerien, wasso viel bedeutet, wie in Hellenischer Sprache, Hügel;die dritte, Echinen. Zwischen dem Silphium lebenauch Wisel, die den Tartefsischen sehr ähnlich sind.Dies sind, nach dem, was ich bey den genauestenNachforschungen in Erfahrung bringen konnte, alleThiere, welche das von den nomadisirenden Libiernbewohnte Land ernährt.*93 An die Maxier grenzt das Libische Volk-der Zau-JO/feker, deren Weiber im Kriege die Wagen lenken. Andiese stofsen die Gizanter. Hier wird theils durch dieBienen, aber noch weit mehr durch die Menschenselbst, eine grofse Menge Honig bereitet. Das ganze