Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
113
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lygeinst niederlassen. Nachstehende Sage darüber hatsich erhalten

Nachdem Jason die Arge- an dem Fufse des Pelionerbaut hatte, schiffte er nebst mehreren andern Weyh-geschenken auch einen ehernen Dreyfufs ein, in derAbsicht, ihn, den Pelopones umschiffend, zur See nachDelphi zu bringen. Als er aber gegen Malea kam, er-hol) sich ein Nordwind, der ihn nach Libien führte;und bevor er noch Land gesehen hatte, safs er aufden Untiefen des Tritonischen Sees fest. Da er nunIcein Mittel sah, wie er sich aus dieser Lage reifsensollte, sagt man, erschien ihm Triton, und befahl ihmden Dreyfufs herauszugeben; denn unter dieser Bedin-gung wollte er ihm einen Ausweg zeigen und sie un-beschädigt entsenden. Jason willigte ein, und Tritonzeigte ihnen eine Ausfahrt aus den niedern Gewässern.Er empfieng dagegen den Dreyfufs, den er in seinenTempel stellte und darauf sitzend zugleich dem Jasonund dessen Gefährten weissagte, dafs, sollte einer vonden Nachkommen derer, welche gegenwärtig in derArgos schifften, jenen Dreyfufs wieder erhalten; somüfsten nach dem Willen des Schicksals hundert Hel-Ionische Städte um den Tritonischen See entstehen.Aber als die eingebornen Libier dies vernahmen, ver-steckten sie ihn.180 Ein andres Volk, welches ebenfalls am Tritoni-schen See wohnt, und durch den Tritonstrom von demvorigen getrennt wird, sind die Auseer. Die Macblierlassen ihr Haar an dem hintern Theil des Kopfes langherab wachsen, die Auseer hingegen am vordem, BeyII. II