74
die Gelonen und Budiner in ihre Reihen auf, "undwurden angewiesen, die Perser, wenn sie noch eineTagereise weil: von ihnen entfernt wären, langsam vor-wärts, und jene Wege zu leiten, über welche mansich vorher einverstanden hatte. Zuerst sollten sie sieiti die Länder derjenigen Volker zu ziehen suchen,welche ihnen ihren Beystand verweigert hatten, um sie,auf diese Weise gezwungen, mit in den .Krieg zu ver-wickeln, da sie nicht gutwillig daran hatten Theil neh-men wollen.
t
Nach dieser Verabredung näherten sich die Scitheni2ilangsam dem Heere des Darius, indem sie ihre bestenHeuler vorabschickten. Die verdeckten Karreu, in wel-chen ihre Weiber und Kinder leben, und alles Vieh,ausgenommen das, was sie zu ihrer Nahrung notwen-dig bey sich beballen mufsten, schickten sie zuvorweg, mit der Weisung, immer höher nach Norden hin-auf zu ziehen.
Die vorahgeschiokten Scilhischen Reuter fandeni£2das Persische Heer in einer Entfernung von drey Tage-reisen vom Ister, machlen, da sie noch eine Tagereiseweit vom Feinde entfernt waren, Halt, und zerstörtenalle Pflanzen, die sie in der Gegend vorfanden. DiePerser, sobald sie die Scithische Reuterey erblickten,folgten ihr auf dem Fufse nach, und liefsen sich lang-sam durch sie vorwärts leiten. Es war der einzelneTheil der Königlichen Scithen , gegen welchen sie sichwandten, und so verfolgten sie ihn gegen Morgen undden Tauais zu. Die Scithen zogen über den Strom,und die Perser, ihnen folgend, immer nach, bis sie, nach-