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„gcres Schicksal treffen. Kommt doch der Perser nicht„minder zu euch als zu uns; und wahrlich, e,r wird„nicht so genügsam seyn, euer zu schonen, wenn er„uns einmal unterjocht hat, wovon euch auch folgen-des zum kräftigen Beweise dienen kann. Hatte der„Perser allein seinen Feldzug gegen uns unternommen,„um sich wegen der frühern I^nterjochung seines Lan-„des an uns zu rächen, so hatte er, ohne irgend ein„andres Volk zu beunruhigen, zu uns kommen müssen;„denn dadurch allein würde er bewiesen haben, dafs„sein Heereszug die Scilhen und kein anderes Volk„gelte. Nun aber hat er gleich bey seinem Eintritt in„diesen Welttbeil jedes Volk, welches ihm sich zeigte,„unterworfen; und auf diese Weise schon sowohl die„übrigen Thracier, als auch unsre nächsten Nachbarn,„die Geten, unter seine Bothmäfsigkeit gebracht."
Auf diese Erzählung der Scithen berathschlagtenuo,sich die Könige der übrigen Völker, welche dort zu-sammen gekommen waren, und fanden sich in ihrenMeynungcn getheilt. Die drey Könige der Geloner,Budiner undSauromalen versprachen, auf gemeinschaft-liche Verabredung, den Scithen beyzusteben; die Kö-nige der Agathirser, der Neurer und Androphagen,nebst denen der Melanchlainer und Tnurer hingegenertheilten den Gesandten folgende Antwort: „Hattet„ihr die Perser nicht zuerst beleidigt und den Krieg„selbst angefangen, so würden wir eure Bitte billig„finden, und euch, wenn ihr wie nun zu uns kämt, .„erhören und Hülfe leisten. Jetzt hingegen seyd ihr„ohne uns in das Land der Perser eingefallen, habt siö