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Sechstes K a p i t e 1.
.Die Scithischen Küsten am l'ontus Euxinus liegen 90den Thracischen Küsten an dem nämlichen Meere gergenüber; dort, wo sich der Meerbusen, welchen diesesLand bildet, endigt, beginnt Scillaen, und wird vonWesten nach- Osten vom Ister durchströmt. Ich willScithien vom Ister an dem Meere entlangs beschreiben.Gegen Mittag und den Südwind hinab erstreckt sichdas alte Scithien, und reicht bis an die Stadt Kerkini-tis. Von da an sind die Küsten, die noch immer andem nämlichen Meere hinablaufen und' hier dem I'on-tus gegenüber liegen, aufseist bergigt, und werden bisan den so genannten rauben Chersones von dem I'auri-schen Volke .bewohnt; Der Chersones aber grenzt zu-gleich an das östliche Meer. Denn auf zwey Seitenwird Scithien von dem Meere begrenzt, sowohl imOsten als im Süden, grade wie Attika. Auch wohnendie Taurier in Scithien gerade so, als wenn ein andresVolk, und nicht, die Athcnienser das Sunische Vorge-hürge von Thorikus bis Anaphlistus, welches sichdann weiter in das Meer hinein erstrecken müfste, be-wohnte. So ist die Lage von Taurien, wenn mangrofses mit kleinerem vergleicht. Hat einer indessen.Attika von dieser Seite nie umschifft, so will Ichs demauf eine andre Weise erklären. Es ist der nämlicheFall, als wenn Japigien vom Hafen Brentesis an bis