Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
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er ein Schiff, und fuhr nach den so genannten kianei-schen Inseln, von denen die Hellenen sagen, sie wärenvormals schwimmend gewesen. Auf dem Tempelsllzend beschaute er den l'ontus, der aufseist sehens-würdig und das wunderbarste aller Meere ist. SeineLange beträgt elf tausend einhundert, seine Breite, woes am breitsten ist, dreytausend dreyhundert Stadien';seine Mundung hingegen hat nur vier Stadien Breite,und diese Mündung, der Hals, welcher der Bosporusgenannt wird, und über welchen die Brücke geschla-gen war, hundert und zwanzig Stadien Iiänge. Erdehnt sich bis an den Tropontis hin, der fünfhundertStadien breit, vierzehnhundert Stadien lang ist, undin den Hellespont strömt. Dieser hat, wo er am eng-sten ist, sieben Stadien Breite, und in allem dreyhun-dert Stadien Länge. Sein "Wasser verbindet sich durcheine Mündung mit dem Aegäischen Meere.

Diese Längen und Breiten mifst man auf folgendeWeise. Ein Schiff legt in langen Tagen meistens sie- üöbenzigtausend, und bey Nacht secbszigtausend Orgiienzurück. Nun braucht man, um zu Schiffe an die Mün-dung des Phasis (denn hier hat der l'ontus seinegröfste Länge) zu gelangen, neun Tage und achtNächte. Dies macht siebenzigtausend einhundert Or-giien; und diese betragen elftausend einhundert St.a.dien. Auf der andern Seite hat man eine Fahrt vondrey Tagen und zwey Nächten nöthig, um aus Sindiennach Themiskira am Thermodon zu schiffen, wo derPontus am breitsten ist. Dies beträgt wieder dreyfsig-tausend Orgiien, oder dreytausend dreyhundert Stadien.