Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
52
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eher sechsmal so grofs ist, als derjenige, welchen Pau-sanias, der Sohn des Kleombrotus, an der Mündungdes [l'onlüs aufgestellt hat. Wer diesen niemals sah,dein will ich den Scithischen Kessel beschreiben, in-dem ich sage, dafs er gemächlich sechshundert Ampho-ren fafst, und sechs Finger dick ist. Von diesem er-zählten mir die Eingebornen, er wäre aus Pfeilspitzengemacht. Denn als ihr König Ariantas einstens dieVolksmenge hätte erforschen wollen, hätte er den'Seltnen befohlen, dafs sie ihm alle ohne Ausnahmeeine Pfeilspitze bringen sollten, und jedem, der es un-terlassen würde, den Tod gedroht. Darauf wäre einegewaltige Menge Pfeilspitzen zusammengebracht, undnach des Königs Willen dieser Kessel als ein Denkmaldaraus verfertigt worden.

Scillaen enthält aufser seinen zahlreichen und grof'sen 82Flüssen weiter keine Merkwürdigkeiten. Was man nebstdiesen und dem gewaltigen Flächemaum des Landesnoch sieht, will ich jetzt sagen. Man zeigt in einemFelsen an dem Tirasstrome einen Fufsstapfen desHerakles, der einem menschlichen Fufsstapfen ähnlichsieht, aber zwey Ellen lang ist.

dafs dort eine bittere Quelle sey, welche durch ihrenEintritt in den Hipania das Wasser dieses Flusses un-' trinkbar mache.