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Opfer zur Einweyhung in 'die Hand nahm, sah manein gewaltiges Wunder. Denn auf seine Wohnung,in der Stadt der Boristheniten, deren ich eben erst er-mähnt habe, und welche von grofsem Umfang, prächtigerbaut, und rings umher mit Sphingen und Greifenaus -vveifsem Marmor geschmückt war, schleuderteZeus einen Blitz, so dafs sie ganz abbrannte. Nichtsdestoweniger liefs der König die Feyer der Einwey-hung vor sich gehen *). Aber kaum war sie vollbracht,so stahl sich ein Boristhenite zu den Scithen hin undsprach: Jjihr spottet unser, ihr Scithen, weil wir die„Bachusfeste feyern, und der Gott uns dann ergreift,„Nun bat der nämliche Gott sich eures Königs be-,,mächtigt; er feyert seine Feste und rast, von ihm be-zwungen. Doch glaubt'ihr es nicht, so folgt mir, und„ich will ihn euch zeigen."
Die Scithischen Oberhäupter giengen mit ihm; derBoristhenite führte sie in die Stadt, und versteckte siein einen Thurrn. Da nun Skiles mit dem Zue,e vorbeykam , und die Scithen ihn rasen sahen, einsetzten siesich davor, giengen wieder hinaus, und zeigten demganzen Heere an, was sie gesehen bauen.
Darauf kam Skiles in seiner gewöhnlichen Tracht 80aus der Stadt hervor. Aber die Scithen empörten sichwider ihn, indem sie seinen Bruder Oktamasades zuihrem Könige ernannten; und Skiles floh, als er dies
*) Die Scithen schmähen die Hellenen wegen ihrer Eaclms-feyer, weil sie behaupten: es wäre unwahrscheinlich,dafs es einen Gott gebe, der die Menschen zum Wüthenreitzte.