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der, und lassen sie dort so [lange bey den Eseln, bissie trächtig sind; dann führen sie sie zurück.
51 In Absicht der Federn, welche, nach der Aussage
der Scithen, die Luft dergestalt erfüllen sollen, dafssie weiter gegen Norden hinauf Weg und Aussichtsperren, hege ich folgende Meynung. In diesen Ge-genden schneit es beständig; nur, wie man leicht den-ken kann, weniger im Sommer wie im Winter. Wernun einmal häufigen Schnee fallen sah, weifs was' ichsagen will. Die Schneeflocken gleichen dann Vogelfe-dern; und so glaube ich, dafs die Scithen und übrigenangrenzenden Völker sie damit verglichen haben, weilder Winter in diesen nördlichen Gegenden des festenLandes so ganz unerträglich strenge ist.
32 Ueber die Hiperboreer, findet man weder bey den
Scithen, noch bey irgend einem andern von jenen Völ-kern eine Sage, es sey denn bey den Jessedonern. Dochauch]hier trifft man, glaube ich, dergleichen nicht; sonstwürden die Scithen ihrer nicht minder erwähnt haben,als der einäugigten Menschen. Aber Hesiod hat vonihnen erzählt, und so auch Homer in seinen Epigonen,wenn dies Gedicht wirklich von ihm herrührt.
•53 Bey weitem die umständlichsten Nachrichten über
dies Volk hört man bey den Deliern. Denn diese er-zählen: die Hiperboreer hätten mit Waitzenstroh um-wundene Opfer nach Scithien gebracht. Die Scithenhätten diese Opfer dem nächsten westlichen Volkeüberliefert, und so wären sie von einem Volke zumandern immer westlicher gewandert, bis sie endlich andas adriatische Meer gelangt wären. Von dort aus