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vor Alters die Kimmerier besessen haben. Als dieScithen hinkamen, beratschlagten sich die Kimmerier,was sie bey der Annäherung dieses grofsen Meeresthun sollten ; und die Meynüngen äufserten sich ge-theilt und heftig, obgleich die der Könige die vorzug-lichere war. Denn das Volk wollte: man sollte aus-wandern, ohne sich mit. dieser grofsen Metige in einenKampf einzulassen; indessen die Könige behaupteten:man rrrüfste mit den neuen Ankömmlingen um den Be-sitz des Landes fechten. Keiner wollte der Meynungdes andern nachgeben, weder die Könige, noch dasVolk. Durchaus wollte dieses den Sciihen das Landohne Schwerdtstreich einräumen; und die Fürsten woll-ten lieber in ihrem eigenen Reiche umkommen, als mitdem Volke entfliehen; denn sie erwogen, wie vielGutes sie bisher genossen hatten, und wie grofsemUngemach hingegen sie wahrscheinlich entgegen gien-gen, wenn sie ihr Vaterland verliehsen. Mit diesenGedanken trennten sich die Herrscher in awey gleicheHaufen, und kämpften gegen einander, bis sie alledurch wechselseitige Streiche gefallen waren. Sie wur-den von der Volksparthey bey dem Tirasstrome begra-ben, wo man noch heutiges Tages ihre Gräber sehenkann. Die übrigen Kimmerier veiliefsen darauf dasLand, welches die Scithen, öde wie sie es bey ihrerAnkunft fanden, in Besitz nahmen.
Auch jetzt noch findet man in Scilhien Kimmeri- 12sehe Städte, wie z. B. Portmeia-, 'Kimmeria; seihst einStrich Landes wird noch Kimrnerien genannt, und dieMeerenge heifst gegenwärtig noch der Kinunerische