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goldenen und silbernen Becher hervorholen und siedurch seine Diener säubern. Indessen unterbielt ersich mit dem damaligen Könige von Sparta , Kleome-nes, dem Sohne des Anaxandrides , und führte ihnendlich in seine Wohnung. Als Kleomenes dort dieTrinkgeschirre erblickte, gerieth er vor Erstaunenganz ausser sich. Mäandrius sagte ihm, er könntealles , was ihm davon gefiele, mitnehmen und wie-derholte dies zwey oder drey mal. Aber Kleomeneszeigte sich wie ein trefflicher Mann. Er wollte dasGeschenk nicht annehmen, und weil er einsah, dafsMäandrius andre durch diese Freygebigkeit leicht ge-winnen würde , gieng er zu den Ephoren und sagte,es würde heilsamer für Sparta seyn, wenn der Sa-mische Fremdling den l'eloponnes verliefs , damit erweder ihn selbst noch irgend einen andern Spartanerzu einer bösen That verleiten könnte. Und die Epho-ren folgten ihm und liefsen den Mäandrius durch einenHerold aus ihrem Gebiete verweisen.
Die Perser fiengen die Samier in Netzen und über-149gaben darauf dem Syloson den entvölkerten Staat.Doch in der Folge bewog ein Traumgesicht und eineKrankheit an den Schaamtheilen den Feldherrn Ota-nes , wieder neue Bewohner hinzuschicken.
Elftes