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gröfserer Menge wieder geben; aufserdem wollte ernoch ein Lastschiff mit allerley Kostbarkeiten beladen,und als ein Geschenk für sie mitschiffen lassen. Dariussagte dies, glaube ich, ohne sich irgend einer List da-bey bewufst zu seyn. Aber Demokedes fürchtete, ermöchte ihn nur dadurch versuchen wollen, und nahmallein das Lastschiff an, welches der König ihm als einGeschenk für seine Brüder versprochen hatte. AlsDarius auch diesem seine Auftrage gegeben hatte, schickte
136er sie alle an das Meer. Sie giengen hinab nach Sidonin Phönicien, wo sie zwey frieren bemannten und aller-ley Kostbarkeiten auf ein besonderes grofses Schiffluden. Da alles bereit war, schifften sie nach Hellasaus, wo sie an den Küsten landeten, alles dort in Au-genschein nahmen und abzeichneten. Endlich, nachdemsie viele und alle die berühmtesten Gegenden gesehenhatten, kamen sie auch nach Tarent. Dort liefs Ari-stophilides, der König der Tarentiner, auf Zureden desDemokedes die Steuerruder von den Medischen Schif-fen abnehmen, und die Perser selbst wie Kundschafterfestsetzen. Demokedes gieng indessen nach Kroton, underst als er schon dort angekommen war, setzte Aristo-philides die Perser wieder in Freyheit, und gab ihnenzurück, was er von ihren Schiffen genommen hatte.
137 Die Perser schifften darauf wieder von Tarent ab,um den Demokedes zu verfolgen und kamen nach Kro-ton. Dort fanden sie ihn auf dem Markte und legtenHand an ihn. Verschiedene Krotoniaten wollten ihnenden Mann, aus Furcht vor der Persischen Macht aus-liefern ; aber andre widersetzten sich ihnen, und schlu-