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„Menge schmiegen sollen. Wenn ein König etwas„thut, so überlegt er es doch vorher; das Volk über-wiegt nichts, und wie sollte es auch überlegen kön-„nen, da es nicht gelernt hat, noch weifs, was gut„und sittlich ist? Sinnlos ergreift es jede Sache, und„stürzt den Staat vorwärts, gleich einem wilden Berg-3 ,Strome. Die Volksherrschaft mögen also solche Völ-,,ker unter sich einführen, die es übel mit den Fer-„sern meinen; aber uns lafst einen Haufen aus den„edelsten Männern wählen, und diesen die Verwal-tung übertragen, denn zu diesen werden wir auch„gehören, und es ist wahrscheinlich, dafs die edel-,,sten Männer im Volke auch die besten Anschlage„fassen werden.82 Megabyzus halte sich auf diese Weise erklärt; da
trat Darius auf und sprach: „In allem, was Mega-„byzus, das Volk betreffend, sprach, bat er, glaube„ich, sehr recht; aber unrecht in dem, was er über„die Oligarchie sagt. Denn wenn wir uns die dreyer-,,ley Staatsverfassungen, die wir haben, die Volks-„herrschaft, die Oligarchie, und die Alleinherrschaft„alle in ihrer gröfsten Vollkommenheit denken, so„bleibt doch die letzte bey weitem die beste. Denn„man kann sich nichts schöneres denken, als dafs ein„Mann, und zwar der beste, an der Spitze steht.„Er, der immer die besten Gesinnungen hegt, wird„das Volk tadellos beherrschen, und die Anschläge ge-igen die Feinde des Staats werden bey ihm am besten„verschwiegen bleiben. In der Oligarchie, wo viele„ihre Kräfte für das Beste des Staates aufbieten, ent-
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