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1 (1799)
Entstehung
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Menge schmiegen sollen. Wenn ein König etwasthut, so überlegt er es doch vorher; das Volk über-wiegt nichts, und wie sollte es auch überlegen kön-nen, da es nicht gelernt hat, noch weifs, was gutund sittlich ist? Sinnlos ergreift es jede Sache, undstürzt den Staat vorwärts, gleich einem wilden Berg-3 ,Strome. Die Volksherrschaft mögen also solche Völ-,,ker unter sich einführen, die es übel mit den Fer-sern meinen; aber uns lafst einen Haufen aus denedelsten Männern wählen, und diesen die Verwal-tung übertragen, denn zu diesen werden wir auchgehören, und es ist wahrscheinlich, dafs die edel-,,sten Männer im Volke auch die besten Anschlagefassen werden.82 Megabyzus halte sich auf diese Weise erklärt; da

trat Darius auf und sprach:In allem, was Mega-byzus, das Volk betreffend, sprach, bat er, glaubeich, sehr recht; aber unrecht in dem, was er überdie Oligarchie sagt. Denn wenn wir uns die dreyer-,,ley Staatsverfassungen, die wir haben, die Volks-herrschaft, die Oligarchie, und die Alleinherrschaftalle in ihrer gröfsten Vollkommenheit denken, sobleibt doch die letzte bey weitem die beste. Dennman kann sich nichts schöneres denken, als dafs einMann, und zwar der beste, an der Spitze steht.Er, der immer die besten Gesinnungen hegt, wirddas Volk tadellos beherrschen, und die Anschläge ge-igen die Feinde des Staats werden bey ihm am bestenverschwiegen bleiben. In der Oligarchie, wo vieleihre Kräfte für das Beste des Staates aufbieten, ent-

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