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5 ,mit Gewalt wieder zu entreifsen. Thut ihr dies,„dann möge die Erde euch Früchte tragen, eure Wei-ther und ITeerden mögen häufig gebäien, und ewig■ „mögt ihr in Freyheit leben; rettet ihr aber nicht das„Reich, und versucht es nicht einmal, es zu retten,„dann möge euch mein Fluch das Gegentheil von allem„diesem zuwenden, und jeder Perser noch dazu eines„solchen Todes sterben, wie ich?
Als Kambyses so geredet hatie, jammerte er übersein Schicksal, und die Perser, da sie ihren König 66weinen sahen, zerrissen alle ihre Kleider, und erhü-ben eine unermefslicche Wehklage. Bald nachherward der Knochen angegriffen , der Schenkel giengschnell in Fäulnifs über, und raffte den Kambyses,den Sohn des Cyrus, weg, nachdem er in allem siebenJahre und fünf Monate geherrscht hatte. Er hinter-]iefs gar keine Kinder, weder männlichen noch weib-lichen Geschlechts.
Die Perser, die gegenwärtig waren, zweifeltensehr daran , dafs die Mager die Herrschaft an sichgerissen hätten, und vermutheten, Kambyses hättedas, was er ihnen von dem Tode des Smerdis erzählthätte, erfunden, um das ,'ganze Persische Reich ge-gen ihn aufzubringen. Sie waren also überzeugt, dafsSmerdis, der Sohn des Cyrus, sich zum Könige auf-geworfen hätte , und Prexaspes läugnete ebenfalls denMord des Smerdis, weil es nach dem Tode des Kam-byses gefährlich für ihn war, zu gestehen, dafs ereinen Sohn des Cyrus mit eigner Hand umgebrachthätte.