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haltendem Streite miteinander, und so waren die Ko-rinthier auch jetzt den Samiern aufsäfsig.
Periander hatte die Söhne der vornehmsten Corcy-räer nach Sardis abgeschickt, um sie kastriren zu las-sen, vceil die Corcyräer ihn. zuerst beleidigt hatten,
ßo und er sich an ihnen rächen wollte. Denn nachdemer seine Gemahlinn Melissa umgebracht hatte, folgtediesem Unglück gleich ein andres. Er hatte von die-ser Melissa nämlich zwey Söhne, wovon der eineachtzehn, der andre neunzehn Jahre alt war. Diese
, liefs ihr Grofsvater, Prokies, der Tyrann von Epidau-rus, zu sich holen, und behandelte sie, wie es na-türlich war, als die Kinder seiner Tochter mit vielerLiebe. Aber da er sie wieder entliefs, sagte er ih-nen: Wifst. ihr auch, ihr Jünglinge, wer eure Mut-„ter umgebracht hat?" Der Aelteste gab auf dieseWorte gar nicht acht; aber den Jüngern, der Lyko-phron hiefs, schmerzten sie, und als' er nach Korinthzurück kam, wollte er seinen Vater als den Mörderseiner Mutter nicht anreden; er sagte auch nichts,wenn er mit ihm sprach, und antwortete nicht, wenner ihn etwas fragte, bis er den Periander endlich sozornig machte, dafs er ihn zum Hause hinaus jagte.51 Als Lykophron weg war, fragte er den altern
Bruder, was ihnen ihr Grofsvater gesagt hätte, unddieser erzählte nur, mit wie vieler Liebe sie von ihmbehandelt Worden wären, ohne des Wortes, welchesihnen Prokies beym Abschiede gesagt hatte, zu ge-denken; denn es war ihm nicht aufgefallen.
Periander antwortete: es warte gar nicht möglich,