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den Graben ziehen, - der in Samus die Sladtmauer um-giebt.
40 Amasis sah das grofse Glück des Tolykrates, undes bekümmerte ihn; und als es sich ohne Untt-rlafs
, mehrte, schrieb er ihm folgenden Brief, und sandteihn nach Sardis: „Amasis sagt dem Tolykrates; Es„ist süfs zu hören, dafs es einem Freunde und Bunds-„genossen wohl geht; aber mir gefallt dein grofses„Glück nicht. Denn ich weifs, wie wenig die Götter„uns dieses gönnen, und darum wünsche ich mir und„denen, die mir lieb sind, in einigen Dingen glück-lich, in andern unglücklich zu seyn, und so ihr„Leben lieber in abwechselndem, als in stetem Wohl-„ergehen zu führen. Denn ich habe noch von niemand,„der in allen seinen Unternehmungen glücklich war,„gehört, mit dem es nicht zuletzt ein schreckliches„Ende genommen hätte. Darum folge meinem Rathe,„und brauche wider dein Glück dies Mittel, welches„ich dir angebe. Sinne nach, was von allein, was„du besitzest, den grüfsten Werth für dich hat, und„wessen Verlust dich am meisten schmerzen würde;,,dies nimm, und wirf es irgendwo hin, wo es nie„wieder unter die Augen der Menschen kommen kann.„Wechselt, sich auch dann noch nicht dein Glück mit„verhältnifsmäfsigem Unglück, so fahre fort, ihm durch„dieses Mittel die Wage zu halten."
41 Als Polykrates dies las, und sich überzeugt hatte,dafs der Rath, den Amasis ihm ertheilte, gut wäre,sann er nach, was ihm von allen seinen Kostbarkeitenam liebsten wäre, und da fand er, dafs dies ein
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