Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
309
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das Färben angeht, sagten, antwortete er ihnen, siewären betrügerische Menschen und eben so betrüge-risch wären auch ihre Kleider. Hierauf befragte er sieüber die goldene Halskette und rlie Armbänder. DieIchthyophagen erklärten ihm, wie sie zum Schmuckedienten. Aber der König lachte, in der Meynung, dafses Fesseln wären, und sagte, bey ihm hätte man stär-kere Ketten. Nun erkundigte er sich nach dem Bal-sam, und da sie ihm sagten, wie man ihn bereitete,und sich seiner zum Salben bediente, gab er ihnen dienämliche Antwort, die {er ihnen bey dem purpurnenGewände gegeben hatte. Endlich kam er an denWein, und erfuhr die Art seiner Bereitung, und daihm das Getränk ausserordentlich wohl schmeckte,fragte er sie, was ihr König eise, und wie hoch einPerser wohl sein Leben brächte, wenn er sehr altwürde. Sie antworteten, er lebe von Brot und er-klärten ihm die Natur des Waitzens; das höchste Le-bensziel stände bey ihnen auf achtzig Jahre. DerAethiope erwiderte, er wunderte sich nicht, wennsie bey dem Kothefsen nur so wenige Jahre lebten,denn dabey könnten sie nicht einmal so alt worden,wenn sie sich nicht durch dieses Getränk, wobey er .auf den Wein deutete, immer wieder stärkten. Durchdieses allein, glaubte er, würden sie von den rersernübertreffen.23 Die Ichthyophagen fragten nun auch den König

nach der Lebensweise der Aethiopen und nach demAlter, welches sie gewöhnlich erreichten, und jenerbehauptete, viele von ihnen würden hundert und